Das Astrid Lindgren Lexikon

Manuela Bialek und Karsten Weyershausen: Das Astrid Lindgren Lexikon, 544 Seiten, über 100 Abbildungen, Farbteil von Erwin Neu, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin, 14,90 Euro

Pippi Langstrumpf, Die Kinder von Bullerbü, Kalle Blomquist, Karlsson vom Dach, Lotta, Madita, Michel aus Lönneberga, Die Brüder Löwenherz und Ronja Räubertochter haben sie unsterblich gemacht.

Sämtliche Bücher und Filme werden ausführlich besprochen. Darüber hinaus werden alle Hauptfiguren und Schauplätze der Geschichten vorgestellt. Ebenso kommen berühmte Lindgren-Fans zu Wort, die sich über die Jahre zur Autorin äußerten. Wer wissen möchte, was die Sängerin Björk und den Hollywood-Star Uma Thurman mit Pippi Langstrumpf verbindet, erfährt hier die verblüffende Antwort. Dazu gibt es Kurzbiographien aller wichtigen Regisseure, Komponisten und Schauspieler, die an Lindgren-Filmen gearbeitet haben.

Was wurde zum Beispiel aus den Kinderstars Hanna Zetterberg (Ronja Räubertochter), Inger Nilsson (Pippi Langstrumpf) und Jan Ohlsson (Michel aus Lönneberga)? Warum wurde die erste Pippi Langstrumpf-Verfilmung von 1949 nie in Deutschland gezeigt? Was haben Astrid Lindgren und die Abba-Sängerin Agnetha Fältskog gemeinsam? Wieso verglich die »Financial Times« Fußballtrainer Uli Hoeneß mit Karlsson vom Dach?

Im Anhang findet man außerdem sämtliche Episoden der Lindgren-Fernsehserien aufgelistet. Daneben gibt es Informationen zu Merchandisingartikeln, den bei uns nie gezeigten sowjetischen Lindgren-Filmen und viele Anekdoten rund um Astrid Lindgren. Der Hamburger Oetinger-Verlag, der deutsche Stammverlag Astrid Lindgrens, gewährte den Autoren eigens einen Blick in sein Archiv. Das Buch möchte nicht deuten oder interpretieren, sondern auf unterhaltsame Weise die enorme Wirkung des literarischen Schaffens dieser Schriftstellerin aufzeigen. Es soll zum Herumblättern einladen und wird auch langjährigen Sammlern und Fans etwas Neues bieten.



PRESSESTIMMEN

»Eine Fundgrube für Fans.«
(Paul Kersten, NDR Kulturjournal)

»Für Das Astrid Lindgren Lexikon haben Manuela Bialek und Karsten Weyershausen akribisch die Schauplätze und Personen aus allen Büchern und Geschichten Astrid Lindgrens zusammengetragen, aber auch Fakten aus Lindgrens Leben und dazu jede Menge Unbekanntes und Kurioses aus dem großen, weltumspannenden Lindgren-Kosmos. Und so hüpft man beim Blättern von Alfred (Knecht auf dem Hof von Michel aus Lönneberga) über Birkenlund (Wohnort von Madita) und Clarin, Hans (der Donner-Karlsson in der Pippi-TV-Serie) bis zu Z wie Zirkus-Karlottan (wurde von Kalle Blomquist gegründet, hatte nur eine Vorstellung, die brachte 58 Öre ein) — und will nie, nie wieder auftauchen aus der Welt der Astrid Lindgren.«
(BRIGITTE)

»...über 500 Seiten spannend, amüsant und immer wieder angereichert mit den Einsichten der Autorin in die Magie der Kindheit, die so vielen Erwachsenen leider verloren gegangen ist.«
(Stefan Zohm, SWR1)

»Alles in allem ist Das Astrid Lindgren Lexikon ein herrliches Nachschlagewerk für alle Fans der Autorin und ihrer kindlichen Helden und Heldinnen. Unüblich für Sekundärliteratur ist es ein echter Schmöker — es lässt sich prima in einem Stück lesen und hält viel Überraschendes und Neues bereit.«
(Udo Erhart, NÜRNBERGER NACHRICHTEN)

»Man sollte meinen, über Astrid Lindgren sei nun inzwischen wirklich so alles geschrieben worden...ehrlich gesagt, dachte ich das auch. Um nun zugeben zu müssen, sehr vieles über meine erklärte Lieblingsschriftstellerin nicht gewusst zu haben.«
(Roland Bernd, SAARLÄNDISCHER RUNDFUNK)

Tröstbuch-Cover

Sie begannen traumhaft und endeten als Alptraum: 20 hochdramatische Liebesgeschichten. einprägsame Zitate aus Filmen, Foren, Ratgebern und Romanen, eine Liste der bewegendsten Trennungs-Songs und viele Kuriositäten.


Idole-Cover

Wie verlief der berühmte Raumflug Juri Gagarins wirklich? Was machte Marlene Dietrich, um ihr Gesicht schlanker erscheinen zu lassen? Wie ging die langjährige Freundschaft zwischen Frank Sinatra und Dean Martin zu Bruch?