K O L U M N E N


 

Wenn »Kartonisten« ausgehen

Neulich war ich auf einer Party, auf der ich fast Niemanden kannte. Immer eine gute Übung, um die sozialen Fähigkeiten zu erproben (und bei meinem Ruf sowieso eine gute Sache). Natürlich kam es wie so oft zur unvermeidlichen Frage: »Was machst Du denn so beruflich?«

Ich habe eine Freundin, die von Beruf Lehrerin ist. Sie behauptet auf Partys immer, sie arbeite in einem Sonnenstudio. Warum? »Männer mögen keine klugen Frauen«, lautet ihre einleuchtende Erklärung.

Mittlerweile habe ich eine ähnliche Paranoia entwickelt, denn wenn ich antworte: »Cartoonist«, gibt es fast immer die gleichen Reaktionen: »Ach, Sie arbeiten in einer Kartonagenfabrik?«, oder »So was wie Diddel?«, gefolgt von »Kann man denn davon leben?«

Meist ist dann immer eine gute Seele zur Stelle, die mir den Rest des Abends ganz tolle Witze erzählt. Könnte ich ja vielleicht mal brauchen. Irgendwie fühlt man sich in solchen Situationen wie ein dreibeiniges neuguieneanisches Hängebauchschwein im Zoo.

Mittlerweile haben meine Sachen einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht. Wenn dann jemand nach den ersten zwei Sätzen sofort sagt: »Perscheid find ich aber besser!«, bedeutet das: »Ich mag Dich nicht!«, oder auch: »Glotz meine Freundin nicht so an!«, manchmal auch nur: »Ich find Deine Cartoons scheiße!«

Zahnärzte haben es da besser: Erstens verdienen sie mehr und zweitens fühlt sich bei ihnen niemand zum Kritiker berufen. Sie werden nur ständig vollgesabbert. Zumindest kann man an diesem Punkt die Hoffnung auf einen entspannten Abend endgültig begraben. Klingt das wehleidig? Okay, ich gelobe Besserung!

Aber wozu ist man kreativ? Wenn mich heute jemand nach meinem Beruf fragt, antworte ich nur noch: »Ich arbeite in einem Sonnenstudio.«


 

Abhängigkeiten in Serie

Ich kenne eine Frau, die am Sonntag um 19 Uhr grundsätzlich nicht zu erreichen ist. Ab und zu wagt es trotzdem eine nichtsahnende Person anzurufen. Die Arme! So ein Anruf wird immer unsanft abgewürgt - gefolgt von den Worten: »Spinnt die? Jetzt läuft die Lindenstrasse!«

Sage mir welche TV-Serie Du schaust, und ich sage Dir, wer Du bist! Meine Eltern zum Beispiel schauen sich bevorzugt öffentlich-rechtliche Vorabendserien an. Nicht grinsen! In ihrem Alter darf man das! Ich selbst kenne einige Frauen, die heimlich GZSZ schauen. Eine Zeit lang war »Sex & The City« auf Partys ein abendfüllendes Diskussionsthema. Hip und Trendy sind die Fans von »Lost« und »Grey´s Anatomy«. Die Gebildeten unter uns knipsen dagegen bei Stromberg die Glotze an.

Knallhart wird es bei den Trekkies: Vier Serien und eine Spielfilmreihe. Es gibt kaum einen »Raumschiff Enterprise«-Fan, der nicht etliche Videos mit seinen Lieblingsfolgen in den unendlichen Weiten seiner Schrankwand versteckt hat. Jawohl: Versteckt! Es ist ja auch irgendwie »uncool«, wenn man sich als Fernsehjunkie outet.

Ich selbst bin in jungen Jahren durch die Bezaubernde Jeannie angefixt worden. Diese Serie hat mein Frauenbild stark geprägt. Noch heute bin ich nicht darüber hinweg, dass es keine weiblichen Wesen gibt, die im Haremskostüm herumlaufen und durch ein Blinzeln all meine Wünsche erfüllen können. Wahrscheinlich sind es Enttäuschungen wie diese, die einen in die Fernsehsucht treiben!

Nach der »Bezaubernden Jeannie« bin ich auf die Ersatzdroge »Dick & Doof« umgestiegen. Dann kamen »Pippi Langstrumpf«, »Wickie« und Daktari. Die nächsten Jahre war ich relativ clean. Erst als »Die Simpsons« und »South Park« auftauchten, kam es bei mir zum ernsthaften Rückfall. Das Schöne an Fernsehserien ist jedoch, dass sie alle mit den Jahren immer schlechter und somit irgendwann »harmlos« werden. Immer! Ohne Ausnahme!

Weil ich es hasse, mein Leben nach einer TV-Reihe auszurichten, vermeide ich es heute generell neue Serien anzuschauen. Letztens versuchten Freunde mich für Weeds zu begeistern. Ich blieb standhaft. Himmel, ich bin über vierzig! Da muss man sich die kümmerliche Restlebenszeit sorgsam einteilen.

Leider erlebte ich vor einigen Monaten einen derben Rückfall. Als ich las, dass eine neue TV-Serie mit William »Captain Kirk« Shatner anläuft, war ich doch sehr neugierig. Ich gebe es zu: Es war die pure Schadenfreude, die mich trieb; die Schadenfreude, einen gealterten, übergewichtigen Toupetträger in der Abenddämmerung seiner Karriere zu erleben. Jawohl, ich bin kein guter Mensch!

Wahrscheinlich steckt irgendwo eine Moral in all dem, denn leider hatte ich nicht damit gerechnet, dass Boston Legal witzig, geistreich und originell ist. Seitdem gehöre ich wieder zum Heer der Seriensüchtigen, die immer die Fernbedienung ihres Videorekorders in Griffweite liegen haben. Zumindest am Mittwoch. Es könnte ja irgend so ein Depp anrufen!


 

Reden wir doch über das Wetter ...

Eigentlich ist es für Cartoonisten katastrophal, wenn die Sonne scheint. »Hmm, das könnte ich auch später machen ...« ist ein Satz, der mir grad ständig durch den Kopf geistert. Statt brav meine Männchen zu malen, schwinge ich mich dann lieber aufs Rad, um zum nächsten Badesee zu fahren. Die Arbeit kann ich ja später noch machen, wenn es nicht mehr so heiss ist. Ha! Ha! (und abermals) Ha!

Natürlich setze ich mich auch später nicht an meinen Zeichentisch. Stattdessen sitze ich mit Freunden im Biergarten und genieße ... was? ... das Wetter natürlich! Spät in der Nacht, bevor ich müde ins Bett falle, schaue ich noch einmal schuldbewusst auf die unerledigte Arbeit. Morgen ist ja auch noch ein Tag! Doch leider scheint die Sonne am nächsten Tag abermals und das grausame Schauspiel mangelnder Disziplin wiederholt sich aufs Neue.

Bis es endlich wieder regnet! Wahrscheinlich kann ich deshalb nie nach Timbuktu auswandern. Der ideale Ort für Cartoonisten wie mich scheint Alaska zu sein.

Das Einzige, was einem in dieser Situation hilft, sind Abgabetermine. Wenn ein Redakteur anruft und einem aufs Dach steigt, kann das wahre Wunder bewirken. Bei Werbeaufträgen kann ich ebenfalls sehr diszipliniert sein.

Einmal - es herrschte gerade eine Hitzewelle - saß ich mit den Füßen in einem Wassereimer am Zeichentisch, während mein Ventilator auf Hochtouren lief. Trotzdem war es so heiss, dass meine Hand am Zeichenpapier klebte. Tja, so hart kann das Leben eines Cartoonisten sein!

Wie gut, dass ich nicht wehleidig bin. Da sollte man doch lieber Bergarbeiter in einer Uranmine werden. Denen klebt die Hand wenigstens nicht am Zeichenpapier fest. Die Glückspilze!


 

Papierfluten und andere Überschwemmungen

Leider gehöre ich zu den Menschen, die nichts wegwerfen können! Angefangen hatte es mit den Comics meiner Kindheit. Irgendwie schaffte ich es, dass es meiner Mutter trotz guter Vorsätze nie gelang, sie ganz zu entsorgen. Einige Hefte aus meiner Vorschulzeit habe ich noch immer.

Diese Affinität zu Papier habe ich bis heute nicht verloren. Selbst wenn ich ein richtig mieses Buch geschenkt bekomme, kann ich mich nicht dazu durchringen es wegzuwerfen. (Lieber verschenke ich es an Leute, die ich nicht mag.)

Alte Zeitschriften, Zeitungen und dergleichen landen bei mir auf einem stetig wachsenden Stapel in meiner Küche statt im Altpapier. Dazu kommen Zeitungsberichte und Rezensionen über mich, die ich sowieso aufhebe. Die braucht man nämlich später manchmal. Außerdem bekomme ich jede Woche Belegexemplare der Zeitungen und Zeitschriften, in denen meine Cartoons erscheinen.

All das benötigt sehr viel Platz. Ab und zu eifere ich meinem großen Vorbild Meister Proper nach, indem ich in einem Anfall von Ordnungswahn für Sauberkeit sorge. Dann fliegen alle Zeitungen in den Müllcontainer. Solche Anfälle verfliegen allerdings auch recht schnell. Und was mache ich mit den Belegexemplaren und den Rezensionen?

Meist landen sie im Keller. Dort habe ich ein Regal aufgebaut, in dem alle wichtigen Dokumente (wie zum Beispiel meine Comic-Sammlung) aufbewahrt werden. Das Dumme ist nur, dass sich mein begriffsstutziger Keller nicht im gleichen Maße ausdehnt wie meine Papierberge. Das Universum expandiert, proklamierte Woody Allen in »Der Stadtneurotiker«. Mein Keller ist der beste Gegenbeweis für diese These.

Deshalb betrachte ich grade mit Sorge, wie sich die Belege in meiner Küche stapeln. Selbst unter meinem Bett türmt sich das Altpapier. Kurz und gut: Mein einstmals liebevoll renoviertes Domizil sieht aus wie Sau! Nun gut, vielleicht nicht gerade wie Sau - ich übertreibe halt gern. Vielleicht eher wie ein ausgewachsenes Meerschwein.

Vor fünf Jahren war ich in einer ähnlichen Situation. Die Papierberge stapelten sich damals so schlimm, dass ich kaum die Kellertür aufbekam. Und jetzt nimmt unsere kleine Geschichte biblische Ausmaße an:

Und siehe: Eines Tages regnete es mehrere Tage ohne Unterlass. Der Himmel tat sich auf, und das Grundwasser stieg. Fast alle Keller in meiner Straße standen unter Wasser. Ein Teil meiner Comic-Sammlung, meine Sammlung alter Filmplakate; dies alles war zu einer braunen, übelriechenden Masse aufgeweicht. Nur die Ordner mit meinen alten Steuererklärungen und Belegen hatten nichts abbekommen. Seitdem frage ich mich: Ist Gott Beamter?


 

Die gute alte Zeit

Früher war alles besser. Nee, wirklich!!! Früher bekamen erfolgreiche Cartoonisten von den Zeitungsmogulen als Bonus einen Rolls-Royce geschenkt. Sie heirateten bevorzugt Tänzerinnen und lebten in riesigen Apartments in New York, in denen sie um drei Uhr morgens Schießübungen veranstalteten. Wenn dann die Polizei kam, ließ sie sich meist mit einer Zeichnung bestechen.

Früher heißt in diesem Fall etwa von 1910 bis 1940 in Amerika. Damals hatten Cartoons und Comics einen Stellenwert wie heute vielleicht die Daily Soaps. Das Fernsehen war noch nicht erfunden, also lieferten die Cartoonisten die tägliche Dosis an Unterhaltung. Als eines Tages wegen eines Zeitungsstreiks die Lieblingscomics der New Yorker nicht erschienen, las sie der Bürgermeister höchstpersönlich im Radio vor.

Natürlich legten sich die Cartoonisten schnell einen extravaganten Lebensstil zu. Die Drecksarbeit ließen sie von Assistenten erledigen, die für einen Hungerlohn schuften mussten. Sie selbst saßen meist mit ihren Saufkumpanen zusammen und zockten rund um die Uhr. Um beim Pokern nicht gestört zu werden, legte einer dieser Exoten sogar einen Schlauch zu seinem Stuhl, um sich so den Gang zur Toilette zu sparen. So waren sie halt, die Amis.

Oftmals lieferten die Cartoonisten auch Reiseberichte oder spielten Kriegsberichterstatter - aus purer Lust am Abenteuer. Es waren halt andere Zeiten. Als die mexikanische Revolution ausbrach, war Rube Goldberg zur Stelle, um in den Krieg zu ziehen. Er verarbeitete seine Erlebnisse zu Bildergeschichten, die von Millionen gelesen wurden. Eine etwas andere Art der politischen Berichterstattung. Wäre das nicht etwas für den Krieg im Irak gewesen?

Später wurden die Cartoonisten dann etwas gesitteter. Hal Foster, der Schöpfer von »Prinz Eisenherz«, begnügte sich damit, neben seinem Zeichentisch sein Jagdgewehr aufzubewahren. Wenn er vom Fenster aus einen Hirsch sichtete (er lebte auf einem großen Anwesen), ließ er seine Farbtöpfe links liegen, griff zur Waffe und erlegte das Wild sozusagen vom Arbeitsplatz aus. Time is schließlich Money.

Toll hatten es die Cartoonisten des »Playboy«, da Herausgeber Hugh Hefner der größte Fan seiner Zeichenkünstler war. Einige wohnten monatelang zwischen halbnackten Playmates im palastartigen Anwesen des »Herrn der Hasen«. Inzwischen sind »Hef« und seine Mitarbeiter fast alle im Rentenalter, was den Spaßfaktor wohl etwas heruntergeschraubt haben dürfte.

Dagegen wirkte Spider-Man-Schreiber Stan Lee wie ein richtiger Spießer. Der tippte seine Skripts nämlich gern im heimischen Swimmingpool stehend. Immer sehr vorsichtig, damit sein Toupet nicht einläuft.

Die deutschen Cartoonisten waren dagegen alle grundsolide. Nur Erich Ohser (E. O. Plauen), der Schöpfer des Pantomimenstrips Vater und Sohn hatte eine dreckige Phantasie. Beim Urlaub klauten er und sein Freund Erich Kästner einer Frau den Fotoapparat und machten Nahaufnahmen von ihren männlichsten Körperteilen. Die Kamera steckten sie der ahnungslosen Frau wieder zu, die nach dem Entwickeln der Filme sicher eine nette Überraschung erlebte.

Und wie sieht es heute aus bei den Cartoonisten? Brav! Echt brav!

Der letzte wilde Mann ist wohl Manfred Deix. Doch auch der ist mittlerweile recht solide geworden und tritt selbst im »Musikantenstadl« auf. Zumindest streckte er dort beim Gruppenbild die Zunge raus. Früher war eben wirklich alles besser!


 

Frauen und Humor

Am letzten Wochenende unterhielt ich mich auf einer Party mit einer Frau über das ergiebige Thema »Warum gibt es eigentlich so wenige Cartoonistinnen?«. Die Frage stellte die »Sächsische Zeitung« bereits vor zwei Jahren. Ich finde sie nach wie vor sehr interessant.

»Weil Frauen lieber einen richtigen Beruf ergreifen«, meinte damals Kollege Flix, während Kollege Marunde zu bedenken gab, dass Frauen »weniger Selbstmitleid« haben. Till Mette behauptete frech: »Frauen fehle jedweder Humor für Berufe mit schlechter Bezahlung.« Freimut Wössner vermutete: »Frauen werden früher reif, Männer pubertieren bis 80.«

Cleo-Petra Kurze, eine der wenigen Cartoonistinnen, die zu Wort kamen, war der Ansicht »Frauen sind für diesen schweren, grüblerischen Beruf zu albern. (Von Ausnahmen wie immer abgesehen.)«

Viele der sonstigen Antworten waren recht platt, aber auf den drei Zeilen, die uns zur Verfügung standen, hätte man die Frage sowieso nicht ernsthaft beantworten können. Trotzdem ist es ein Thema, das immer wieder diskutiert wird. Dieses Ungleichgewicht der Geschlechter gilt ja auch für Comedians und Gagschreiber. Viele Männer behaupten dann schlicht: »Frauen haben keinen Humor. Sie sind zu harmoniesüchtig.« Allerdings behaupten sie das nur, wenn gerade keine Frau in der Nähe ist. So viel zum Thema Harmoniesucht.

Es stimmt schon, dass die meisten Frauen wenig mit Cartoons anfangen können. Sie sind ganz einfach nicht interessiert. Vielen sind die Zeichnungen zu grotesk, der Humor zu grobschlächtig, oder die Themen zu uninteressant. Man sollte auch nicht außer Acht lassen, dass weniger als 50 Cartoonisten in diesem Land allein von ihrer Kunst leben können. Kein Job also für Menschen mit ausgeprägtem Sicherheitsbedürfnis. Es gab schon immer mehr Hungerkünstler, als Hungerkünstlerinnen.

Doch all meine Argumente konnten meine Gesprächspartnerin nicht überzeugen. Es musste eine tiefschürfendere Antwort geben. An diesem Abend fand ich jedoch nur heraus, dass Frauen aus den neuen Bundesländern ganz schön diskussionsfreudig sein können, dass »Becks Gold« im Garten sehr lecker schmeckt und man in Wasserbetten nicht ertrinken kann. Ist doch auch schon was, oder?

Mein persönliches Schlüsselerlebnis hatte ich, als eine Freundin einen meiner schwärzeren Cartoons betrachtete, auf dem ein Mann abgebildet war, der ein Zimmer betrat, in dem mehrere Menschen an der Decke baumelten. Untertitel: »Dr. Hollwede kam natürlich wie immer zu spät. Die Selbsthilfegruppe für Depressive hatte schon ohne ihn angefangen.«

»Aber was ist, wenn Kinder das sehen?«, lautete ihr spontaner Kommentar. Daniel Düsentrieb hätte da wohl gedacht: »Mir käst das Gehirn!« Ich selbst dachte etwas unorigineller: »Die spinnen, die Frauen!«


 

Denglisch

Immer wenn jungdynamische Menschen zum »Lunchen« gehen, oder über ihre »Kids« sprechen, balle ich insgeheim die Fäuste. Ganz hart wird es, wenn kulturinteressierte Dünnbrettbohrer im Kino über »das Movie« palavern, wenn sie eigentlich auch »der Film« sagen könnten. Harry Rowohlt, der wortgewaltige Schutzpatron der deutschen Sprache, kritisierte diese Entwicklung schon vor Jahren. Warum ein Fremdwort benutzen, wenn es den gleichen Begriff auch in der eigenen Sprache gibt?

Während früher saudumme amerikanische Filme wie z. B. »Stripes« saudumme deutsche Titel wie »Ich glaub' mich knutscht ein Elch« bekamen, wird heute ganz anders übersetzt: »The Prophecy« heisst in Deutschland »Gods Army«, »3000 miles to Graceland« ist bei uns »Crime is King«, aus »Copycat« machten deutsche Verleiher »Copykill« und »Heathers« bekam den urdeutschen Titel »Lethal Attraction«. Ain't that cool, man?

Meine Theorie: Es muss am vielen Koks liegen, der langsam aber sicher zur kollektiven Hirnerweichung der Medienbranche führt. Berufsrisiko eben. Anders kann ich mir Pro7-Sendeplätze wie »Saturday Sensation« (würde korrekt übersetzt wahrscheinlich »abgenudelte Filme, die keine Sau sehen will« heißen) nicht erklären. Was käme wohl heraus, wenn bei den Meetings der PR-Strategen statt illegaler Substanzen Knäckebrot gereicht werden würde?

Bestes Beispiel für »Denglisch« ist immer noch das gute alte Handy - eine typisch deutsche Wortschöpfung. Kein gottesfürchtiger Amerikaner würde sein unschuldiges Mobile Telephone »Handy« nennen.

Ein berühmter Kollege aus Berlin ist besonders anfällig für solche Anglizismen. Tiefergehende Gespräche über Künstler und deren stilistische Entwicklung mag er gar nicht. So etwas ist ihm zu »nerdy«. Eigentlich mag er nur Sachen, die »Cutting-Edge« sind.

Lustig war es auch, als ich vor Jahren mit einem englischen Komponisten und einem Hamburger Bühnenproduzenten zum Essen verabredet war. Während der Engländer den ganzen Abend über unsere Sprache sprach, war der Produzent nicht in der Lage einen Satz ohne »Denglisch« zu beenden. Sein Favorit: »Hey, das ist ein LINK!«. Mögliche Erklärung: Der Mann fährt Porsche.

Selbst im verschlafenen Braunschweig ist dieser Trend anzutreffen. Seit kurzem gibt es bei uns ein riesiges Kaufhaus mit einem »Basement«. Einst hätte man so etwas »Tiefgeschoss« genannt. Wie uncool!!! Selbst mein guter Freund H.R. hat jüngst einen echten »Pageturner« gelesen. Wahrscheinlich wird sich der Ort demnächst in »Browntown« - oder noch besser - »Charlie-Browntown« umbenennen. Der einzige Vorteil, den diese Stadt bietet: Falls einmal die Welt untergeht, passiert dies in Braunschweig garantiert erst mit dreijähriger Verspätung.

Leidet Deutschland unter einem kulturellen Minderwertigkeitskomplex? Früher war es Japan. In Amerika kursierte vor Jahrzehnten der Spruch »Wenn es in New York regnet, spannt man in Tokio die Regenschirme auf.« Heute könnte man auch sagen: »Wenn die Amis zu viel Fast Food futtern, hat Deutschland geistigen Dünnschiss.«

Those bloody Germans! Aber was kann man schon von Leuten erwarten, die Delphin mit einem »f« schreiben wollen?

Trotzdem: Gut, dass wir darüber gesprochen haben ...


 

Komische Käuze

»Na, heute Abend hast Du sicher wieder viele Eindrücke für deine Cartoons gesammelt!«, hörte ich erst neulich wieder nach einer Feier, bei der viele seltsame Typen versammelt waren. Arrrgh!!! Wenn es doch nur so einfach wäre!

Ein Nachbar von mir fegt zum Beispiel um drei Uhr nachts im Innenhof das Laub zusammen. Wie er das im Dunkeln bewerkstelligt, gehört wohl neben dem Bermudadreieck zu den ungelösten Rätseln dieser Erde.

Im Supermarkt begegnet mir oft ein Mann, der im schwarzen Latexfummel zum Einkaufen geht. Im Rock! Ebenfalls sehr seltsam. Noch seltsamer ist der alte Opa mit den faulen Zähnen, der jeden Samstag in der Fußgängerzone von Gott predigt, wobei er die Unmoral von Frauen, Schwulen und anderen Randgruppen anprangert. Sehr seltsam, oder? Aber ein Cartoon fällt mir dazu nicht ein. Seltsame Menschen sind nämlich nicht komisch, sondern nur ... seltsam.

In meiner Branche wimmelt es nur so von seltsamen Typen - sollte man meinen. Dem ist aber nicht so. Spleenig? Vielleicht. Seltsam? Bestimmt nicht. Um den »Durchschnittsleser« zu erreichen, sollte man zumindest eine halbwegs stabile Psyche haben.

In Hannover traf ich mal auf einen bekifften Möchtegern-Zeichner, der sich über seine eigenen Cartoons schlapp gelacht hat. Er sah sich als Genie. Leider war er da der Einzige. Heute arbeitet er als Möbelpacker.

Ein anderer seltsamer Typ, den ich früher kannte, hockte jeden Tag drei Stunden auf der Toilette, um ungestört zu lesen. Die spannendsten Stellen markierte er mit kleinen Klopapierschnipseln. Nachdem er mir das gebeichtet hatte, lieh ich ihm keine Bücher mehr.

All diese komischen Käuze sind zwar ganz witzig, bringen einen Cartoonisten aber nicht viel weiter. Die wahre Komik entspringt dem Alltag. Es sind die ganz banalen Dinge des Lebens, die die größten Lacher erzielen. Es wäre so einfach, wenn man nur durchgeknallte Typen beobachten müsste, um auf Ideen zu kommen. Die grausame Wahrheit ist jedoch: Beobachten und Nachdenken sind die zwei wichtigsten Dinge, in denen man sich als Cartoonist üben sollte.

... und natürlich aufpassen, dass einem der Stift nicht aus der Hand fällt!


 

Astrid L. von A bis Z

Beinahe hätte ich vergessen, ausgerechnet im Lindgren-Jahr über das Astrid Lindgren Lexikon zu schreiben. Aber so etwas kann man ja beheben:

Wie die meisten Kinder meiner Generation wuchs auch ich in Bullerbü auf, hatte Ärger mit der Plutimikation und hätte zu gern Ferien auf Saltkrokan gemacht. Leider reichte es bei mir nur zu einem Ausflug ins »Legoland«. Am liebsten ließ ich mir die Lindgren-Bücher von meiner großen Schwester vorlesen. Eine Kindheit ohne Astrid Lindgren? An Attila dem Hunnen, Charles Manson und Britney Spears sieht man ja, wohin das führt!

Vor sechs Jahren kam mir die Idee, ein Buch über die Lindgren-Filme zu machen. Aber warum nur über die Filme? Warum nicht auch die Hintergründe über die Entstehung aller Bücher aufzeigen? Als ich mit meinem Verleger über diese Idee sprach, sagte er auf der Stelle zu. »Ein richtig dicker Klopper« sollte es laut Oliver S. werden. Immerhin brachten wir es auf fast 550 Seiten.

Zum Glück hatte ich die beste Co-Autorin von allen an meiner Seite. Sie und ich teilten alle Themen fein säuberlich untereinander auf. In den kommenden drei Jahren beackerte jeder sein Gebiet. Zu zweit ein Buch zu schreiben, ist komplizierter als man denkt; denn es ist schon so manche Freundschaft zerbrochen, wenn die Arbeitsauffassungen zu verschieden sind.

Auf der anderen Seite kann eine gute Zusammenarbeit ungemein beflügeln. Die größte Schwierigkeit bestand bei uns darin, die Lindgrenschen Bücher wieder aus der Hand zu legen. Wenn ich zum Beispiel »Immer dieser Michel« aufschlug, um etwas zu überprüfen, blieb ich garantiert an meiner Lieblingsstelle hängen. Krösa-Maja: »Keine Angst, Michel! Alfred ist bald wieder gesund.« Und dann: »Hmm ... ob der Sarg durch die Tür passt?« Meiner Co-Autorin ging es da nicht anders.

Fast jeder wollte uns bei diesem Projekt unterstützen. Der Name Astrid Lindgren öffnete alle Türen. Nigel, ein Sammler aus England, schickte uns sogar ein riesiges Paket mit wertvollen Plakaten und Fotos, ohne uns überhaupt zu kennen. Unglaublich, nicht?

Auch der vielbeschäftigte Kinderbuchillustrator Rolf Rettich nahm sich die Zeit, um sich von uns ausfragen zu lassen. Der Arbeitseifer dieses alten Herrn beeindruckte mich so sehr, dass meine Co-Autorin ihn fortan nur noch schnippisch als meinen »Mentor« bezeichnete. Frauen können sooo gemein sein.

Spannend war es auch, als wir zum Oettinger Verlag fuhren, um dort das Archiv zu sichten. Hier fanden wir sehr viel Interessantes, wie zum Beispiel die Original-Partitur des Kalle-Blomquist-Liedes aus den 50ern sowie einen dicken Stapel zeitgenössischer Rezensionen. Einige Kritiker konnten damals mit den vorwitzigen Kindern der Lindgren-Bücher gar nichts anfangen. »Kinder, die einem Erwachsenen widersprechen? Wo gibt es denn so was?«, entrüstete sich ein verknöcherter Pädagoge.

Die Oetinger-Chefin Silke Weitendorf nahm sich extra Zeit, um Seite für Seite das gesamte Manuskript mit mir durchzugehen. Ein netter Zug, wie ich fand. Schlichen sich in die Erstausgabe trotz aller Sorgfalt noch einige Fehler ein, war bei der zweiten Auflage nahezu alles perfekt.

Wir hatten damals eigens einen Feuerwerkskörper aufgehoben, den wir nach Abgabe unseres Manuskripts in die Luft jagen wollten. Als der Tag kam, waren es eher gemischte Gefühle, die uns beherrschten. Nach fast drei Jahren war unser Buch fertig. Eine lange Zeit, die wir mit Astrid Lindgren verbrachten. Nun war sie vorbei.

Die positive Resonanz war groß. Die erste Auflage verkaufte sich innerhalb weniger Wochen. Wir selbst bekamen allerdings nicht viel davon mit. Eines abends, als ich vorm Fernseher sitzend durch die Sender zappte, sah ich plötzlich Paul Kersten, wie er als Pippi Langstrumpfs Vater verkleidet im Kulturjournal unser Buch vorstellte - einer jener surrealen Momente, die man nur schwer einordnen kann.

Es gab natürlich auch negative Stimmen, doch die konnte man an einer Hand abzählen und hatte dabei noch genug Finger übrig, um den Flohwalzer zu spielen. Oder um wie Karlsson vom Dach zu sprechen: »So etwas stört doch keinen großen Geist!« Besonders gefreut hat es uns, als Astrid Lindgrens Tochter das Buch haben wollte, um es ihren Enkeln zu schenken. Hoffentlich hat es ihnen gefallen.

So war das also, mit Astrid Lindgren und uns.

Als wir mit dem Buch anfingen, weilte sie noch unter uns. Wir gingen damals fest davon aus, dass die unverwüstliche Autorin ihren 100. Geburtstag erleben wird. Doch die alte Dame, der jedweder Rummel um ihre Person schon immer verhasst war, verabschiedete sich lieber still und leise.

Es sind nicht die Politiker, Popstars oder Wissenschaftler, die unsere Welt verändern - es sind Menschen wie Astrid Anna Emilia Ericsson - und sie tun dies auf geradezu subversive Weise, indem sie unserer Geographie fast unmerklich neue Orte hinzufügen, wie Bullerbü, Saltkrokan oder Lönneberga. Orte, die uns bewegen, verändern und die wir nie vergessen werden.


 

Palimm! Palimm!

Leider bin ich ein Kulturbanause, denn mein ganz persönlicher Lieblingskomiker war früher Didi Hallervorden. Immer, wenn eine seiner Sendungen lief, wurden am nächsten Tag die Sketche von uns auf dem Schulhof nachgespielt. »Ich hätte gerne eine Flasche Pommes Frittes!« war so ein Hallervorden-Satz, der sich auf ewig in mein Gedächtnis eingebrannt hat. Noch heute werde ich gelb vor Neid, wenn jemand die berühmte Didi-Lache (Höhöhöh!) nachahmen kann.

Als echtes Kind der »Generation AfriCola« fand ich natürlich auch Otto, Loriot, Insterburg & Co. und Ilja Richter komisch. Es gab ja sonst nichts, in der harten Zeit nach dem Krieg (in Vietnam).

Stan und Ollie waren übrigens die allerersten Komiker, die ich als Kind auf der heimischen Mattscheibe entdeckte. Damals brauchte man noch zwei Leute, um »Dick und Doof« zu sein. Der Film, in dem die beiden ein Klavier transportieren, war sozusagen ein Schlüsselerlebnis für mich. Seltsamerweise gefällt mir heute Oliver Hardy wesentlich besser als Stan Laurel. Als Kind war es genau umgekehrt. Viele Frauen mögen diese Beiden gar nicht. Komisch, nicht?

Das Tolle an Nonstop Nonsens war, dass Hallervorden neben seinen Sketchen absoluten Slapstick im Stil alter Stummfilmklamotten bot. So etwas machten sonst nur die Briten. Außerdem waren einige der Sketche wirklich hervorragend geschrieben. Ich denke da nur an Die Kuh Elsa.

Didis Komik konnte extrem manisch sein. Schließlich gab er ja im »Millionenspiel« einen Killer und einen entsprungenen Irren in Der Springteufel. Aber das war am Anfang seiner Karriere. Leider hat er später nie wieder etwas in dieser Art gemacht. Hallervorden wäre ideal für die Hauptrolle in Kubricks Shining gewesen.

Auch seine Garderobe war außergewöhnlich. Seltsame kleine Hüte. Riesige Krawatten und pomadige Frisuren. Er war schon ziemlich schräg für damalige Verhältnisse, der Didi. Doch ich fieberte als Kind jeder neuen Folge von »Nonstop Nonsens« entgegen. Und singen konnte er auch noch! »Ich bin der schönste Mann in meiner Mietskaserne« hieß sein erster Hit. Ich kenne noch heute jede Textzeile.

Eines Tages hörte Didi mit »Nonstop Nonsens« auf und drehte eine Reihe halbgarer Komödien. Er wollte endlich ernst genommen werden. Schade. Aber das passiert den Besten von uns.

Übrigens: Leider kann man bei solchen Angelegenheiten nicht viel auf mein Wort geben. Auch ich hatte etliche Geschmacksverirrungen zu verzeichnen. Nehmen wir nur den bereits erwähnten Ilja Richter. Es gab eine Zeit, in der ich seine Parodien unheimlich witzig fand. Bei seiner Sendung Disco freute ich mich hauptsächlich auf seine Sketche. Die Musik fand ich total langweilig! Dazu kann ich heute nur wie Fritz Kortner sagen: »Ich habe sehr gelacht, aber unter meinem Niveau.«

Später, als ich älter wurde, entdeckte ich Woody Allen und lachte nur noch auf hohem Niveau. So viel Spaß wie mit Didi habe ich später jedoch nie wieder gehabt.


 

Mit Godzilla auf der Monster-Insel

In jungen Jahren hatte ich ein Faible für die Urzeit. Selbst die legendären »Urzeitkrebse«, die als Gimmick in diversen Yps-Heften beigelegt waren, musste ich haben. Zwar blieb von den versprochenen Krebsen nur eine grüne übelriechende Brühe zurück, doch das machte mir nichts aus. Seit ich in einem Bilderbuch zum ersten Mal Dinosaurier gesehen hatte, konnte mir alles, was nach der Urzeit kam, gestohlen bleiben.

Das bringt uns zu meinem ersten Kinobesuch.

»Frankensteins Höllenbrut« hieß der Film. Das Plakat war geradezu exotisch. Riesensaurier (einer sogar dreiköpfig), fernöstliche Darsteller und der Name »Frankenstein« im Titel hatten mich sofort überzeugt. Es konnte sich nur um ein cineastisches Großereignis handeln, das ich unbedingt sehen musste. In den nächsten Tagen überzeugte ich meine Eltern von der pädagogischen Dringlichkeit eines Kinobesuchs. Mit anderen Worten: Mein genervter Vater opferte sich und ging mit meiner Schwester und mir ins Kino. Meine Mutter blieb daheim. Sie meinte, jemand müsse zu Hause auf unseren Goldhamster aufzupassen. Seltsame Frau ...

Das Kino zeigte bereits erste Verfallserscheinungen, doch ich war viel zu aufgeregt, um dies zu bemerken. Alles in dem Gebäude schien überdimensional zu sein. Besonders die Leinwand des Kinosaals. Genau der angemessende Rahmen für den Auftritt asiatischer Urzeit-Monster, wie ich fand. Doch zuerst mussten wir noch einen Vorfilm und die Werbung über uns ergehen lassen.

Dann war es soweit: Mein erstes Rendezvous mit dem japanischen Kult-Dino war gekommen. Mir tun noch heute alle Menschen leid, die nie eine amoklaufende Riesenechse auf einer Großleinwand gesehen haben. Ich war begeistert, wie das Urviech Godzilla mit seinen Quadratlatschen ganz Tokio einebnete. Außerdem war der menschliche Held der Geschichte Comic-Zeichner!

Mein Vater sah leider einen ganz anderen Film, in dem ein Mann in einem schlecht sitzenden Gummianzug in Zeitlupe eine Spielzeugstadt zerstört. Er schlummerte nach wenigen Minuten friedlich ein. So entgingen ihm dramatischen Kämpfe gegen außerirdische Monster, die unsere Erde unterjochen wollten. Diese Schurken!!! Nachdem Godzilla sich ihrer entledigt hatte, zog er sich friedlich auf die »Monsterinsel« zurück. Ende.

Godzilla hatte mit diesem Auftritt einen Ehrenplatz in meinem Herzen gewonnen. Die sagenumwobene Monsterinsel beschäftigte in den nächsten Tagen mein vorpubertäres Hirn rund um die Uhr. Am meisten litten meine Spielzeugautos darunter, mit denen ich die Schlüsselszenen des Dramas minutiös nachstellte. Selbst mein (unglaublich gemein aussehender) Plastik-Gorilla mit dem Namen »Hulk« wurde in Godzilla umgetauft. Er war zwar kein Dino, wurde aber von mir zur Echse ehrenhalber ernannt.

Meine »Godzillaritis« wurde kurze Zeit später von einer massiven »Star Warsiose« abgelöst. Doch das ist eine andere Geschichte.

Viele Jahre später sah ich das Godzilla-Remake von Roland Emmerich - und war enttäuscht. Die Tricks waren zwar wesentlich glaubwürdiger, aber vom Charme das Originals war nichts geblieben. Die japanischen Filme sind trotz (oder gerade wegen) ihrer rührend altmodischen Machart wesentlich liebenswürdiger. Genau das Richtige für den allerersten Kinobesuch.



Anmerkung: Dies ist eine Auswahl meiner gesammelten Kolumnentexte. Tagesaktuelle Einträge wurden nicht berücksichtigt. Eine vollständigere Auswahl findet der geneigte Leser bei wortmax.de.



Wie verlief der berühmte Raumflug Juri Gagarins wirklich? Was machte Marlene Dietrich, um ihr Gesicht schlanker erscheinen zu lassen? Wie ging die langjährige Freundschaft zwischen Frank Sinatra und Dean Martin zu Bruch?


Alles über die beliebteste Kinderbuchautorin der Welt. Bücher, Filme, Leben - dieses reich illustrierte Buch behandelt alle wichtigen Werke, stellt wenig Bekanntes vor und liefert eine Fülle amüsanter biographischer Details.